Schnelles Mittagessen – Quinoa mit Ofengemüse und Tofu

Könnt ihr euch noch an das Ofengemüse erinnern, das ich euch letzte Woche als Idee für ein schnell zubereitetes und gesundes Mittagessen gezeigt habe?

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Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich einen Teil des Gemüses für ein weiteres Mittagessen verwenden möchte.
Genauer gesagt hatte ich sogar noch genug Gemüse für zwei weitere Mahlzeiten – auch wenn es zwei Mal das gleiche Gericht war, welches ich euch heute vorstelle.

Das Tolle daran war, dass ich gleich zwei verschiedene Reste von zwei Mahlzeiten (gebackener Tofu und das Ofengemüse) verwenden konnte und nur noch das Quinoa gekocht werden musste.
Zeitaufwand, den ich aktiv investieren musste: 5 Minuten. Die Quinoa-Kochzeit (in der ich anderes machen konnte) kam dann noch hinzu.
Ich hatte also dadurch, dass ich den Tagen zuvor schon vorausschauender gekocht und teilweise etwas mehr zubereitet habe, in kürzester Zeit ein ganz leckeres und aromatisches Gericht, was mich satt gemacht hatte, ohne schwer im Magen zu liegen.

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Quinoa mit Ofengemüse und Tofu
Für 2 Personen

Zutaten:

  • 1 Becher Quinoa, ungekocht
  • 2 Portionen Ofengemüse
  • 2 Portionen/ca. 270g gebackener Tofu
  • Sojasoße
  • Pfeffer
  • Ingwerpulver
  • Chilisoße (optional)
  • Umeboshi-Würzsoße oder Reisessig (optional)

Zubereitung:

  1. Quinoa wie hier beschrieben kochen.
  2. Den gebackenen Tofu z.B. in der Mikrowelle erwärmen.
    Falls ihr noch keinen gebackenen Tofu habt, könnt ihr wie folgt vorgehen:
    1. Backofen auf 200°C vorheizen.
    2. Den Tofu in Scheiben schneiden und zwischen 4 Lagen Küchenpapier (2 oben und 2 unten) auspressen, damit überschüssiges Wasser austritt.
    3. Auf ein Backblech legen, nach Wunsch würzen (z.B. mit Ingwerpulver, Paprikapulver, Knoblauchpulver), marinieren (eine lecker Tofumarinade kommt bald als Rezept!) oder einfach roh lassen.
    4. Für 20 Minuten im Ofen backen, nach 10 Minuten wenden.
  3. Wenn das Quinoa fertig gekocht ist, ggf. überschüssiges Wasser abgießen.
  4. Das Ofengemüse zum Quinoa geben und unterrühren.
    Gemeinsam erhitzen lassen.
  5. Mit Sojasoße, Pfeffer, Ingwer, Chilisoße und Umeboshi-Würzsoße würzen.
  6. Auf einem Teller anrichten, gebackenen Tofu obendrauf legen und etwas Gomasio (das ist eine Mischung aus Sesam und Salz) darüber streuen.

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Dieses Gericht hat mich auf eine angenehme Art satt gemacht und auch lange satt gehalten!
Für Vegetarier und Veganer ist das ein sehr ausgewogenes Essen, das auch durch Quinoa und Tofu genügend Eiweiß liefert. Das Gemüse steuert zudem noch die Ballaststoffe bei.
Bis auf das Öl, welches für das Ofengemüse und in der Tofumarinade verwendet wurde (beides Mal wirklich nur geringe Mengen), enthält dieses Gericht kein weiteres, zugesetztes Öl und ist somit sehr fettarm.
Ich habe es ein Mal zuhause gegessen (daher die Fotos) und ein Mal zum Aufwärmen mit ins Büro genommen. Auch aufgewärmt hat es noch sehr lecker geschmeckt.
Alles in Allem ein Gewinner unter den schnellen Mittagessen!!!

Viel Spaß beim Nachkochen! Smiley

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6 Comments

  • Ha, jetzt, wo ich das wieder sehe, bekomme ich auch total Lust drauf. 😉
    Ich sollte vielleicht mal öfter durch meine eigenen Rezepte stöbern. 😀

  • *grins* hab das Rezept auch zufällig entdeckt – hat mich aus einer Verlinkung von deinem aktuellen Post angelacht 😉 Ich liebe Quinoa – kann ich allerdings leider nur kochen, wenn ich alleine bin. Meine bessere Hälfte kann's überhaupt nicht ausstehen…

  • Ich habe meinen Schatz nach und nach dran gewöhnt – am Anfang mochte er es auch nicht. 😉
    Aber ich wär da auch so frei, einfach 2 Sachen zu kochen, z.B. Reis für ihn, Quinoa für mich.

  • Hmmm, bei mir wär's wohl alternativ Reis und Fleisch für meinen Schatz – Tofu ist auch nicht so sein Fall 😉 Vielleicht schaff ich's ja auch noch mit dem daran gewöhnen…

  • Meine Devise ist: Nichts aufzwingen!
    Mein Schatz war am Anfang auch nicht so überzeugt von Tofu, aber jetzt isst er ihn ganz gerne – v.a. wenn er richtig zubereitet ist. Am besten geht das Gewöhnen mit diesen eingelegten/gewürzten Tofusorten.

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