Die Abende werden länger

Hallo, ihr Lieben! Hatte ihr ein schönes 2. Adventswochenende?

Adventsbaum
So ganz ohne Weihnachtsdeko und Adventskalender ging es dann doch nicht. 😉



Bei mir war arbeiten angesagt – und leider etwas mehr als geplant. Am Samstag habe ich neben meiner Vormittags- auch die Nachmittagsschicht im Fitnessstudio gearbeitet. Das war schon vor einiger Zeit mit meinem Kollegen abgestimmt, da er am Samstagnachmittag frei haben wollte (dafür habe ich nächste Woche Samstag frei). Nach einem 11-Stunden-Tag hatte ich mich dann auf einen freien Sonntag gefreut, doch musste ich da nachmittags ganz kurzfristig für meine Kollegin einspringen, die mit mir im Wechsel die Kurse macht. Und mit kurzfristig meine ich, dass sie mir eine Stunde vorher Bescheid gegeben hat, dass sie mit Fieber flach liegt. Gott sei Dank gebe ich so gerne Kurse, dass meine Unlust schnell verflogen war, als es losging. Aber ich hatte eigentlich gar keine Lust und wäre lieber faul zuhause geblieben.
Auch wenn ich etwas genervt war, dass ich so kurzfristig einspringen “musste” (ich hätte auch Nein sagen können), so kann ich meine Kollegin ganz gut verstehen, dass sie bis auf den letzten Drücker gewartet hatte, bis sie mir Bescheid gegeben hat. Im Prinzip darf ein Kurz nicht ausfallen. Daher steht man manchmal eben vorne und zieht den Kurs durch, auch wenn’s besser wäre, man würde es lassen – einfach weil es fast aussichtslos ist, kurzfristig eine passende Vertretung zu finden. Ich musste selber in den letzten Monaten schon feststellen, dass das wirklich keine ganz so leichte Angelegenheit ist und man seitens der Verantwortlichen im Studio auch nicht immer unterstützt wird. Ihr seht schon: Auch hier läuft nicht immer alles rund.

Gleiches gilt für unsere neue Wohnung: Da hatte ich mit meinem Schatz schon einen recht nervenaufreibenden Tag! Letzte Woche hatte ich euch ja schon erzählt, dass es mit unserer neuen Wohnung in die heiße Phase geht. Wir konnten noch einige Unklarheiten klären, sodass wir heute den Termin für die Wohnungsübergabe wahrnehmen konnten. Bei der Abnahme sind leider mehr Mängel aufgefallen, als uns lieb war, sodass noch einige Nacharbeiten anfallen. Dies verzögert unseren Zeitplan, der jetzt eh schon sehr knapp geworden ist, insofern, als dass die Küche vor dem Umzug am 27.12. nicht mehr eingebaut werden kann, sondern erst im neuen Jahr. Doch nicht nur das hat mich wahnsinnig aufgeregt, sondern auch das Verhalten seitens des Bauträgers und der Bauleitung. Die haben natürlich versucht, so viel wie möglich an Verantwortung von sich zu weisen. Ich war daher froh, dass ich heute nicht nur meinen Schatz, sondern auch einen von uns beauftragten Sachverständigen sowie unsere Handwerker an der Seite hatte. Die Unterstützung konnte ich gut brauchen!

So, jetzt habe ich aber genug Dampf abgelassen! Jetzt darf auch mal die Freude darüber zum Vorschein kommen, dass wir heute die Schlüssel für unsere neuen eigenen vier Wände bekommen haben!

Alles, was jetzt noch in der Wohnung passiert, wird von Handwerkern gemacht, denen wir vertrauen und mit denen wir uns direkt abstimmen können. Den Umzug am 27.12. übernimmt ein Umzugsunternehmen, sodass das auch etwas stressfreier für uns wird. Und mit unseren Nachmietern haben wir uns gestern auch abschließend geeinigt. Das Licht am Ende des Tunnels wird also schon deutlich heller.

Und da es draußen zur Zeit nicht heller, sondern dunkler wird, haben wir die länger werdenden Abende letzte Woche dazu genutzt, noch mehr Kisten zu packen. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich mich jetzt erst so langsam an den winterlichen Hell-Dunkel-Zyklus gewöhne. In den letzten Wochen hat mich mein Zeitgefühl oft verlassen, weil ich total verwirrt war, dass es früher dunkel wird. Das passiert mir eigentlich immer im November (also nach der Umstellung auf Winterzeit), aber dieses Jahr habe ich es etwas anderes wahrgenommen. Natürlich wurden die Tage kürzer bzw. die hellen Stunden weniger, aber für mich wurden dieses Jahr bewusst die Abende länger: Ich war abends beim Blick auf die Uhr oft erstaunt, wenn es erst 17 oder 18 Uhr war, denn nach meinem Zeitgefühl war es schon 20 Uhr, sodass ich im Prinzip mehr Zeit zur Verfügung hatte. Kennt ihr das auch? Das ist wohl wieder ein Beweis dafür, dass Zeit relativ ist (wobei ich dieses Phänomen noch nicht so ganz durchdrungen habe).

Um trotzdem noch ein bisschen mehr Licht und Raum in diesen ereignisreichen Tag zu bekommen, mache ich mich nachher auf dem Weg zum Yoga mit einer Freundin. Darauf freue ich mich jetzt schon riesig!

PS: Einen wichtigen Anlass zu Freude will ich zum Schluss noch nennen: Letzte Woche ist auch die offizielle Urkunde zur bestandenen Fitnesstrainer-A-Lizenz gekommen!

FitnesstrainerALizenz
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