Crazy Sexy Detox – Rückblick Woche 3

So, es ist geschafft! Der Crazy Sexy Detox ist vorbei!

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Ich möchte heute berichten, wie es mir in der dritten und letzten Woche erging. Später in dieser Woche oder Anfang nächster Woche werde ich ein abschließendes Gesamtfazit machen.

Wie die letzten beiden Wochen, folgt nun zu jedem der Bereiche, aus denen der Detox besteht, ein kleines Fazit.

Ernährung
Alles lief wie gehabt. Ich habe mich wirklich super an den hohen Rohkostanteil gewöhnt und merke, wie ich dadurch auch viel schneller satt bin. Außerdem ist das Hungergefühl, dass ich dann nach ein paar Stunden wieder bekomme, irgendwie etwas anders: Es fühlt sich “echter” an, so als ob es wirklich an der Zeit ist, auch rein physisch wieder was zu essen und eben nicht, weil der Blutzuckerspiegel gerade mal wieder abgesackt ist. Ich kann das schwer beschreiben und ich hoffe, ihr versteht einigermaßen, was ich meine. Ich glaube, dass durch den hohen Rohkostanteil und die noch größere Menge an Grünzeug, die ich jeden Tag verputze, mein Blutzuckerspiegel noch stabiler ist als davor. Das fühlt sich auf jeden Fall super an!

Was mir in der letzten Woche eher einen Streich gespielt hat, das war der psychologische Effekt, den das nahende Ende auf einen haben kann. Bestimmte Gelüste (ja, ich meine v.a. die Kaffee-Gelüste) nehmen dann auf einmal zu, weil man ja weiß, dass es bald vorbei ist. Wenn der Detox noch ne Woche länger gedauert hätte, dann wäre dieser Effekt bestimmt erst in der vierten Wochen aufgetreten.
Außerdem habe ich natürlich schon gemerkt, dass ich froh bin, wenn ich die eine oder andere Einschränkung wieder aufheben kann, v.a. bezogen auf glutenhaltige Lebensmittel. Da ich zunächst mal davon ausgegangen bin, dass die glutenfreie Ernährung ein Experiment sein wird (wir werden sehen, ob sich das diese Woche bestätigt), habe ich mich hauptsächlich auf eine glutenfreie Ernährung aus selbst zubereitetem Essen eingestellt (ob zuhause oder für die Arbeit). Wenn man aber mal unterwegs ist, z.B. in der Stadt zum Bummeln, dann nimmt man sich ja nicht immer die ganze Verpflegung in der Handtasche mit (meistens habe ich nur Snacks und Wasser dabei). Wenn man sich aber wirklich glutenfrei, vegan und ohne zugesetzten Zucker ernährt, ist es wirklich schwierig, sich unterwegs mal schnell was Kleines zu besorgen, was über Obst, Maiswaffeln und Nüsse hinausgeht – zumindest wenn man sich so wie ich nicht noch besser vorbereitet oder informiert hat. Aber manchmal will man doch einfach nicht alles, was man isst, zuhause vorbereiten müssen! Es gehört für mich schon dazu, dass ich auch mal was unterwegs essen kann. Klar, kann man z.B. einen Salat essen, aber da hätte ich doch auch gerne etwas Brot dazu, was es in Cafés/Restaurants/etc. glutenfrei ja so gut wie gar nicht gibt. Wenn ich feststelle, dass ich wirklich sensibel auf Gluten reagiere, dann muss ich das Thema natürlich nochmals anders angehen – für ein kurzes Experiment wollte ich aber nicht so viel Aufwand reinstecken.

Körperpflege
Ich habe in der letzten Woche das erste Mal auch gespürt, dass sich auch an meinem Körper etwas verändert hat. Ich habe mich “schlanker” gefühlt und die Klamotten saßen wieder etwas besser. Ob ich an Gewicht verloren habe, kann ich ja nicht nachprüfen, da ich mich nicht wiege. Aber das ist ja nicht so wichtig, wenn man sich auch so schon besser fühlt.
Ich hatte zudem richtig viel Energie beim Sport! Dabei habe ich Gott sei Dank gar keine negativen Veränderungen durch die Umstellung meiner Ernährung bemerkt. Wenn man sich beim Sport gut fühlt und es gut läuft, dann ist das eine super Motivation. Das kam mir dann auch am Sonntag beim Kopfstand-Yogaworkshop zu gute, über den ich noch separat berichten werde.

Die Änderungen, die ich im Rückblick zu Woche 2 angesprochen habe, habe ich auch so umgesetzt. Durch das Weglassen der Nasenspülung hat sich nichts verändert, sodass ich denke, dass ich das wirklich nur brauche, wenn ich erkältet bin oder mir der Heuschnupfen zu schaffen macht.

Pflege für Seele und Geist
Auch hier habe ich nichts Neues zu berichten: Meditation, Affirmationen (die ich täglich über Twitter/Facebook mit euch geteilt habe), mein Dankbarkeitstagebuch, tägliches Lachen und Rausgehen in die Natur gehören weiterhin zu meinem Tagesplan.
Neu ist nur, dass letzte Woche die neue Meditation Challenge von Deepak Chopra losging, welche mich seit dem wieder begleitet. Das Thema ist dieses Mal “Free to Love” und die Meditationen sind bisher ganz wunderbar. Ich freue mich jeden Morgen darauf, sie durchzuführen.

Ihr seht schon, so wahnsinnig viel Neues hatte ich aus der letzten Wochen nicht mehr zu berichten. Wenn’s läuft, dann läuft’s halt. Zwinkerndes Smiley

Aber ich hatte ja angekündigt zu berichten, wie ich die Woche nach dem Detox gestalten werde.
Mein Ziel für diese Woche ist es, zunächst den Fokus auf die Wiedereinführung von glutenhaltigen Lebensmitteln zu legen. Natürlich wird es diese Woche auch z.B. wieder Kaffee oder das eine oder andere Zuckrige geben (habe ja morgen Geburtstag – und ich will meinen Geburtstagskuchen/-muffin/-cupcake!), aber ich werde mich da erst einmal weiterhin zurückhalten, damit die Gluten-Wiedereinführung relativ isoliert ist. Ich hatte ja auf Gluten verzichtet, um herauszufinden, ob ich nicht doch sensibel darauf reagiere. Wenn ich jetzt alles, was auf meiner “Black List” stand, mit einem Mal wieder im vorherigen Umfang zu mir nehme, kann der Körper schon extrem drauf reagieren. Daher ist noch ein bisschen Geduld angesagt, was mir aber nicht so schwer fällt, da ich während des Detox ja nicht unter dem Verzicht gelitten habe.
Und auch mit Gluten selber will ich es langsam angehen lassen, damit ich mögliche Reaktionen meines Körpers besser zuordnen kann. Daher möchte ich die nächsten Tage zunächst maximal ein Mal am Tag glutenhaltige Lebensmittel essen. Heute war das z.B. das Brot zum Mittagessen (was ich bislang gut vertrage). Wenn das 2 oder 3 Tage gut läuft, werde ich es langsam steigern und schauen, was passiert. Ich denke, dass ich bis Ende der Woche wissen sollte, ob ich Gluten ganz normal essen kann oder ob ich vorsichtiger sein muss.
Da dieser Part für mich noch Teil des Gesamtexperiments ist, wird es das abschließende Fazit zum Detox erst geben, wenn ich in Sachen Gluten mehr weiß. D.h. ihr müsst euch dafür noch etwas gedulden.

Wie war denn für meine Mitstreiter die letzte Woche des Detox?

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7 Comments

  • echt toll das du das so durchgezogen hast!!! danke für deine genauen berichte immer, find das echt interessant!! die zeit ist echt verflogen!! 😉

  • Find ich auch klasse! Das hast du richtig gut gemacht…schon allein vom Posten her! 🙂
    Ich freu mich jetzt noch auf dein Best of an Lebensmitteln, Gerichten, Snacks und was dir noch so einfällt. 🙂

  • Ich habe zwei Fragen nach diesem Post:
    1. Wiegst du dich generell gar nicht? Oder nur während des CSD?
    2. Hast du noch über den Kopfstand-Workshop berichtet? Wenn ja, habe ich es übersehen und ein Link wäre super!

  • Zu Frage 1: Ich wiege mich generell nicht. Macht mich nur nervös. 😉
    Zu Frage 2: Ich habe über den Kopfstand-Workshop leider nicht mehr berichtet. Kam irgendwie direkt danach nicht dazu und dann war es schon wieder so lange her. Ich werde aber wahrscheinlich bald an einem Armbalance-Workshop teilnehmen, über den ich dann berichten kann (und ggf. auch einen Rückblick zum Kopfstand-Workshop machen kann).

  •  Zu 1: Ich sollte das auch aufhören, das macht einen eigentlich wirklich nur verrückt.
    Zu 2: Okay, dann habe ich es immerhin nicht übersehen und freue mich auf den kommenden Beitrag 🙂

    Danke, dass du immer so nett auf alles antwortest!

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