Neu in unserer Küche: Der Philips Entsafter HR1871

Vor ein paar Wochen haben wir Zuwachs in unserer Küchen bekommen: Philips Entsafter HR1871.

Der Test der Green Star Elite – Saftpresse hat uns auf den Geschmack des Entsaftens gebracht. Für uns stand zwar schnell fest, dass wir auf keinen Fall in die Green Star Elite investieren möchten, aber wir wollten uns auf jeden Fall einen Entsafter zulegen. Nach kurzer Recherche hatten wir uns für den Philips Entsafter HR1871 entschieden, der uns sowohl vom Aussehen als auch von der leichten Reinigung überzeugt hat.

Nachdem der Entsafter jetzt schon einige Male bei uns im Einsatz war, möchte ich ihn euch heute im Detail vorstellen.

Der Philips-Entsafter verwendet die zentrifugalen Entsaftung, bei der das Saftgut  durch die Zentrifugalkraft gegen den Schneidemesser-/Entsaftungseinsatz gepresst wird, wobei der Saft von den Pflanzenfasern getrennt wird (im Unterschied zur quetschend-/zerreibend-pressenden Entsaftung). Der Entsaftungsprozess ist schnell, aber nicht so schonend, da durch das Zentrifugieren Wärme entsteht. Der hergestellte Saft sollte daher nur für maximal ein paar Stunden aufbewahrt werden.

Äußerlich überzeugt der Entsafter durch ein schickes, aber kompaktes Design. So nimmt er in der Küche nicht allzu viel Platz weg.
Auseinandergebaut besteht er aus folgenden Einzelteilen, …

… die schnell zusammengebaut sind.

Auf das Hauptgehäuse mit dem Motor…

wird als erstes der Tresterbehälter gesetzt.

 

Dann folgt der Schneide-Sieb-Einsatz, der das Saftgut zerkleinert und Saft von Pflanzenfasern trennt.

 

Der Saft wird in der Saftauffangschale aufgefangen, an welcher sich auch der Ausgießer befindet.

Zum Schluss kommt noch der Deckel mit der großen Einfüllöffnung obendrauf.

 

Vor der Benutzung werden die Einzelteile über den Verriegelungsarm befestigt.

 

Es stehen zwei Ausgießer-Aufsätze zur Verfügung.

Den linken kann man für alle Gefäße verwenden, z.B. auch, wenn man den Saft direkt in ein Glas machen möchte. Wir verwenden eigentlich nur diesen Aufsatz.

Den rechten verwendet man zusammen mit der dazugehörigen Saftkanne plus Deckel.

 

Der große Vorteil an diesem Entsafter ist die extra große Einfüllöffnung, in die z.B. ein mittelgroßer Apfel am Stück reinpasst.

 

Das heißt, man muss nicht so viel Zeit in das vorherige Kleinschneiden investieren. Wenn man das Saftgut aber trotzdem zumindest etwas klein macht, …

… dann passt es sogar komplett in die Einfüllöffnung! (Na, kommen euch die Zutaten bekannt vor? Daraus wird dann dieser Saft.)

 

Dann muss man nur noch den Stopfer draufsetzen, …

… ein Gefäß drunter stellen…

… und den Entsafter anmachen.

Der Entsafter bietet 2 Geschwindigkeitsstufen: Geschwindigkeitsstufe 1 für weicheres Saftgut, Geschwindigkeitsstufe 2 für härteres Saftgut.
Für den Sonnenschein-Saft habe ich daher zunächst auf 1 entsaftet und dann, als die Karotten dran waren, auf 2 umgestellt.

Für das Glas Saft hat der reine Entsaftungsprozess wahrscheinlich gerade mal 1-2 Minuten gedauert. Das geht also ratz fatz!

Nach dem Entsaften kann man den Aufsatz zur Seite drehen, damit nichts mehr raustropft.

Für die Reinigung nehme ich das gesamte Gerät und stelle es neben die Spüle. Dann baue ich sie Teil für Teil auseinander und spüle jedes Teil sofort unter fließendem Wasser plus einem Spülschwamm mit etwas Spülmittel ab. Den Schneideeinsatz mache ich mit einer Spülbürste sauber. Der Trester sowie andere grobe Trester-Rückstände kommen in den (Bio-)Müll. Das Hauptgehäuse wische ich mit dem Schwamm ab. Das geht alles wirklich ruckzuck. Innerhalb von ein paar Minuten ist der Entsafter wieder geputzt.

  
  

Die Einzelteile (bis auf das Hauptgehäuse) können auch in der Spülmaschine gereinigt werden. Das mache ich aber nur dann, wenn ich nach Benutzung der Saftpresse mit den Teilen die Spülmaschine voll bekomme und ich sie gleich laufen lassen kann. Es ist nicht empfehlenswert, solange zu warten, bis alles angetrocknet ist (auch nicht bei der Reinigung von Hand). Der Entsafter sollte immer gleich nach der Benutzung sauber gemacht werden.

Kommen wir nur zum eigentlichen Ergebnis – dem Saft.
Wie ihr auf folgendem Bild sehen könnt (aufgenommen, nachdem ich mit der Reinigung fertig war), setzt sich der Saft relativ schnell ab, sodass man vor dem Trinken eigentlich immer kurz umrühren muss.

Der Saft aus der Green Star Elite war viel homogener und, ja, er war geschmacklich und von der Konsistenz her etwas besser. Wäre aber auch komisch, wenn ein Gerät dass 3 Mal so teuer ist einen schlechteren Saft machen würde, oder?
Der Saft aus dem Philips-Entsafter ist trotzdem super lecker und ich nehme die kleinen Qualitätseinbußen beim Saft gerne für die ganzen Vorteile bei der Zubereitung und Reinigung in Kauf. Ich habe mir schon oft einfach mal nur 1 Glas Saft gemacht (die meisten meiner Kreationen möchte mein Schatz nicht mal probieren – er hat’s nicht so mit Gemüse im Saft), weil alles so schnell geht. Und darauf kommt es doch auch an, oder? Dass man ein solches Gerät ganz einfach im Alltag einsetzen kann.

Wer also auf der Suche nach einem Entsafter ist, dem kann ich den Philips Entsafter HR1871 uneingeschränkt empfehlen!

Written By
More from Julia

Cremiges Avocado-Salatdressing

Falls ihr euch gefragt habt, was das für ein Salatdressing war, welches...
Weiterlesen

12 Comments

  • Danke für den Review! Also ich finde ja auch, dass wenn man in einen Entsafter investiert, dass dann schon ein ganzer Apfel in die Füllöffnung passen sollte. Das wäre für mich ein großes Kaufkriterium. Wer will denn noch lang rumschnippeln? Freue mich schon auf weitere Saftkreationen. Auch wenn ich keinen Entsafter habe, gucke ich mir doch gerne Deine Kreationen an 🙂

  • Hm, ich kann die Lautstärke leider schlecht mit anderen Zentrifugal-Entsaftern vergleichen, da ich noch keinen anderen hatte. Aber ich finde die Lautstärke ok. In Testberichten wurde zumindest oft positiv angemerkt, dass sie nicht zu laut sei.

  • Dieses ewige Kleinschnippeln hat mich bei der Green Star Elite echt genervt!!! Das ist hier super praktisch! Habe mir sogar gestern Abend nach dem Training noch schnell nen Saft gemacht, weil es so schnell geht.

    Wenn du mich mal zuhause besuchen kommst, dann mache ich dir gerne einen Saft! 🙂

  • Ich bin auch immer noch total begeistert von diesem Entsafter! Hab den ja jetzt schon gut 3 Monate fleißig im Einsatz. Vor allem finde ich, das er super schnell gereinigt ist. Für meinen billigen Probeentsafter habe ich viel länger gebraucht! Auch der Saft schmeckt mir sehr gut, habe aber auch keinen vergleich zu einer noch teueren Variante.
    Wie du schon schreibst – Alltagstauglich!!

  • Hab mir auch einen Entsafter von Philips gekauft. Der hat zwar nicht so eine große Einfüllöffnung, läßt sich aber gut reinigen, entsaftet gut und hat auch nur kleines Geld gekostet. Einzig finde ich die Menge an Trester-Resten manchmal sehr hoch. Empfindest Du das auch so?

  • Mir ist im Vergleich zur Green Star Elite Saftpresse v.a. aufgefallen, dass der Trester viel feuchter ist. Ich lasse ihn daher am Ende nochmal durch den Entsafter durchlaufen – da kommen doch noch mal ein paar Tropfen oder ein großer Schluck raus.
    Die Trestermenge ist sonst natürlich auch abhängig vom Saftgut. Wenn ich viel Grünzeug entsafte, dann ist die Trestermenge natürlich höher, da erstens nicht so viel Saft aus dem Grünzeug kommt (man also mehr braucht) und zweiten viel mehr Pflanzenfasern enthalten sind. Aber wirklich negativ ist mir das nicht aufgefallen.

  • Liebe Julia,

    ich habe deinen Blog vor kurzem entdeckt und bin begeistert. Deine Posts sind wirklich unglaublich hilfreich, ausführlich und super geschrieben! Vielen Dank für all die Informationen und Erfahrungsberichte die du hier zur Verfügung stellst!!

    Ich verfolge ein ähnliches Ernährungskonzept wie du (fast vegan) und habe mich in letzter Zeit mehr mit dem Thema Juicing/Blending beschäftigt. Ich habe mich nun dafür entschieden aus Kostengründen mir für's Erste einen zentrifugalen Entsafter zuzulegen. Ich habe auf dieser Seite http://www.eujuicers.de/de/katalog/entsafter/haushalt/zentrifugenentsafter jedoch gelesen, dass diese Entsafter nicht für Blattgemüse geeignet sind. Da ich mich auch gerne an diversen Green Juices probieren möchte wäre es natürlich schon schön wenn der Entsafter diese auch verarbeiten könnte. Welche Erfahrungen hast du damit gemacht? Kannst du in deinem Philips Entsafter auch Spinat etc. verarbeiten?

    Vielen Dank und sorry falls du das schon irgendwo erwähnt hast!

    LG Alexandra

  • Hallo Alexandra,

    es freut mich, dass es dir auf meinem Blog gefällt! Ich hoffe, dass du auch in Zukunft viel Spaß beim Lesen hast.

    Mit dem Philips-Entsafter ist Grünzeug – bis auf Weizengras – gar kein Problem. Das wird super verarbeitet.

    Viele Grüße
    Julia

  • Hallo Liebe Julia

    sehr interessante Entsafter. Ich bin selber ein großer Fan von Obst- und Gemüsesäften und nutze ebenfalls einen Entsafter. Es gibt für mich keinen besseren und schnelleren Weg große Mengen von Obst und Gemüse zu verzehren.

    ich ertappte mich in der Vergangenheit regelmäßig dabei, zu einseitig und generell auch zu ungesund zu ernähren. Seitdem ich den Entsafter habe, lebe ich viel vitalär und dühle mich auch sehr gut. Diese Artikel hat mich auch dazu bewegt mir einen Entsafter zu holen: http://www.derneuemann.net/entsafter-vs-mixer/3490

    Gesunde Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.