Rückblick Training Stuttgarter Zeitung-Lauf 2011

Laufen? Was ist das? Kenn ich nicht…..
Hehe, so ungefähr war mein Gedankengut letzte Woche, als es nur ums Aufbauen der Küche ging. Zwinkerndes Smiley

Da wir dieses Projekt aber erfolgreich abgeschlossen haben, kann es jetzt zurückgehen zu den interessanten Themen: Ernährung, Sport, Zufriedenheit.
Aus meinem letzten Eintrag zum Thema Laufen (Zusammenfassung des Stuttgarter Zeitung-Laufs) bin ich noch einen Rückblick zu meinem Trainingsplan inklusive einer persönlichen Bewertung des Trainingsaufbaus schuldig, was ich hiermit nachreichen möchte.

Mein Training für den 10 km-Lauf basierte auf dem 8-wöchigen Intermediate-Trainingsprogramm von Hal Higdon.
Ich habe am Trainingsaufbau im Vergleich zum vorgeschlagenen Plan nicht viel geändert, sondern nur die Wochentage für ein paar Trainingseinheiten getauscht, damit sie besser in meinen Wochenablauf passen. Außerdem habe ich 9 statt 8 Wochen trainiert.
Meinen Trainingsplan mit Trainingsfortschritt könnt ihr hier anschauen.

Und nun zu meinem Fazit:
Ich war mit diesem Trainingsprogramm sehr zufrieden! Ich bin gut damit zurechtgekommen und bin der Meinung, dass es mich wunderbar auf meine ersten 10 km-Läufe vorbereitet hat. Ich habe zwar das gesteckte Ziel, die 10 km in 50 Minuten zu laufen, nicht erreicht, aber das lag nicht am Trainingsprogramm, sondern eher an der mangelnden Erfahrung, was meine Leistungsfähigkeit betrifft, und an den krankheitsbedingten Trainingsausfällen.

Ich habe hier ein paar Bewertungskriterien zusammengestellt:

  • Anzahl der Trainingseinheiten:
    Ja, es sind viele Trainingseinheiten vorgesehen (6 pro Woche) und ich habe sonst nicht an so vielen Tagen pro Woche Sport gemacht. Aber da nicht jede Trainingseinheit gleich 2 Stunden meiner Zeit in Anspruch genommen hat, konnte ich die Einheiten gut unterbringen. Die kurzen normalen Läufe (eingeplant für Dienstag) haben in den ersten Wochen max. 45 Minuten gedauert. Ich habe nur ganz selten eine Trainingseinheit komplett ausfallen lassen, weil ich keine Lust hatte oder es mir zu viel wurde (krankheitsbedingte Ausfälle zählen natürlich nicht dazu).
  • Intensität der Trainingseinheiten:
    Die Intensität der Trainingseinheiten war sehr unterschiedlich, was ich gut fand! Natürlich war ich nach einem langen Lauf um einiges kaputter als nach 60 Minuten Yoga. Aber so soll das ja auch sein. So werden die Muskeln trotz der vielen Trainingseinheiten pro Woche nicht zu sehr überlastet.
  • Art der Trainingseinheiten:
    Natürlich habe ich nicht jede Trainingseinheit gleich gerne gemacht. Die Intervalltrainings haben mich z.B. echt Überwindung gekostet und ich war froh, dass ich nie mehr als eine Stunde dafür gebraucht habe. In Summe fand ich aber den Mix für mich sehr gut und abwechslungsreich. Es war ja nicht nur “langweiliges” Vor-sich-hin-Laufen, sondern ich hatte auch meine Krafttraining- und Yogaeinheiten. Und im Gegensatz zu den Intervalltrainings haben mir die Tempoläufe viel Spaß gemacht! Das Training war so für mich sehr ausgewogen und ich habe nicht das Gefühl, das ich etwas vernachlässigen musste, was ich sonst gemacht hätte.

Ich werde in Zukunft wieder auf die Trainingspläne von Hal Higdon zurückgreifen, wenn ich wieder auf ein Rennen trainiere – und das wird bald der Fall sein! Smiley

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