Burger-Doppel: Kichererbsen-Koriander-Burger & Kidneybohnen-Linsen-Burger

Vegetarische Burger sind eine Wissenschaft für sich: Sie können schnell zu trocken werden, halten nicht zusammen oder sind zu geschmacklos. Doch ich wage mich gerne an diese Wissenschaft, denn die Bratlinge so vielseitig einsetzbar: Mit Salat und Tomate zwischen Brot/Brötchen für den „klassischen“ Hamburger, zu Salat, zur Gemüsepfanne, zum BBQ oder auch zur Kartoffelbrei, Rotkraut und Soße. Daher ist meine Erfolgsrate in Sachen Konsistenz und Geschmack mittlerweile auch erstaunlich hoch – Übung macht den Meister.

Und weil ich Veggie-Burger so gerne selbst mache, habe ich heute gleich zwei Varianten im Angebot: Einen Kichererbsen-Koriander-Burger für die Thai/Indisch/Asia-Liebhaber und einen Kidneybohnen-Linsen-Burger, der seinem Hackfleisch-Kumpanen geschmacklich sehr nahe kommt.

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Kichererbsen-Koriander-Burger

Für ca. 12 Bratlinge
Basierend auf den Thai Veggie Burgers gefunden in Peas and thank you

Zutaten:

  • 2 El gemahlene Leinsamen
  • 6 El warmes Wasser
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • Ca. 500 g Kichererbsen, aus der Dose (abgespült) oder gekocht
  • 4 El Sojasauce
  • 4 El Limetten- oder Zitronensaft
  • 4 El Nussmus (Erdnuss, Mandel oder Cashew)
  • 4 El gehackter Koriander (ich verwende meistens TK-Koriander)
  • Ingwerpulver
  • Chilipulver oder scharfe Sauce
  • Salz & Pfeffer
  • Ca. 3/4-1 Becher Vollkorn-Semmelbrösel

Hinweis: 1 Becher = 225 ml

Zubereitung:

  1. Leinsamen und Wasser in einer kleinen Schüssel mischen und für einige Minuten zu einem Leinsamen-Ei quellen lassen.
  2. Zucchini raspeln.
  3. Kichererbsen, Zucchiniraspel und Leinsamen-Ei in eine Küchenmaschine geben und pürieren, bis eine homogene Masse entsteht.
  4. Anschließend Sojasauce, Limetten- oder Zitronensaft, Nussmus und Koriander hinzugeben und durchmixen.
  5. Mit Ingwerpulver, Chilipulver oder scharfe Sauce sowie Salz und Pfeffer stark würzen.
  6. Nach und nach die Semmelbrösel hinzugeben. Die benötigte Menge variiert meist ein bisschen, daher gebe ich immer erst mal 1/2 Becher dazu, mixe alles durch und gebe dann je nach Konsistenz nach und nach nochmal 1/4-1/2 Becher dazu. Die Masse sollte zwar feucht sein, aber nicht zu sehr an den Händen kleben.
  7. Jetzt ggf. nochmals nachwürzen. Die Masse sollte recht stark gewürzt schmecken, ansonsten werden die Burger nachher zu fad.
  8. Die Masse in einer Schüssel im Kühlschrank min. 15 Minuten ziehen lassen.
  9. Backofen auf 200°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  10. Mit feuchten Händen aus der Masse Burger formen und auf das Backblech legen.
  11. Ca. 30 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit wenden.

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Kidneybohnen-Linsen-Burger

Für ca. 12 Bratlinge

Zutaten:

  • 2 El gemahlene Leinsamen
  • 6 El warmes Wasser
  • Ca. 500 g Kidneybohnen, aus der Dose (abgespült) oder gekocht
  • 2 Becher gekochte Linsen
  • 2 El Olivenöl
  • 2 El Tomatenmark
  • 2 El Senf
  • 4 El Sojasauce
  • Kurkuma
  • Paprikapulver
  • Salz
  • Pfeffer
  • Ca. 3/4-1 Becher Vollkorn-Semmelbrösel

Hinweis: 1 Becher = 225 ml

Zubereitung:

  1. Leinsamen und Wasser in einer kleinen Schüssel mischen und für einige Minuten zu einem Leinsamen-Ei quellen lassen.
  2. Kidneybohnen, Linsen und Leinsamen-Ei in eine Küchenmaschine geben und pürieren, bis eine homogene Masse entsteht.
  3. Anschließend Olivenöl, Tomatenmark, Senf und Sojasauce hinzugeben und durchmixen.
  4. Mit Kurkuma, Paprikapulver, Salz und Pfeffer stark würzen.
  5. Nach und nach die Semmelbrösel hinzugeben. Die benötigte Menge variiert meist ein bisschen, daher gebe ich immer erst mal 1/2 Becher dazu, mixe alles durch und gebe dann je nach Konsistenz nach und nach nochmal 1/4-1/2 Becher dazu. Die Masse sollte zwar feucht sein, aber nicht zu sehr an den Händen kleben.
  6. Jetzt ggf. nochmals nachwürzen. Die Masse sollte recht stark gewürzt schmecken, ansonsten werden die Burger nachher zu fad.
  7. Die Masse in einer Schüssel im Kühlschrank min. 15 Minuten ziehen lassen.
  8. Backofen auf 200°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  9. Mit feuchten Händen aus der Masse Burger formen und auf das Backblech legen.
  10. Ca. 30 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit wenden.

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Ich kann nur empfehlen, immer gleich eine große Menge Burger zu machen, denn sie lassen sich sehr gut einfrieren! Auch wenn mein Schatz und ich uns Burger machen, machen wir immer ein ganzes Blech voll. Man hat wirklich nur minimal mehr Zubereitungaufwand, freut sich aber umso mehr an den Tagen, wenn man mal schnell was zu essen braucht und Bratlinge im Tiefkühler hat.

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Ein weiterer Vorteil ist, dass man sie sehr gut vorbereiten kann: Die Masse lässt sich gut einige Stunden im Vorfeld machen und man lässt sie einfach so lange im Kühlschrank stehen, bis es Burger-Zeit ist. Und Burger-Zeit kann nicht oft genug sein. 😉
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Viel Spaß beim Nachkochen!

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