NYC Teil 2 – Skyline

Wer das erste mal in New York ist, der ist wahrscheinlich zu allererst von der Skyline überwältigt und begeistert.
Wenn man durch die Straßen von Manhattan läuft und sich neben einem die Hochhäuser auftürmen, wird einem erst so richtig bewusst, was das für Höhen sind. Die Gebäude, die für unsere Verhältnisse schon hoch sind, sehen neben den Wolkenkratzern einfach winzig aus. Unser Hotel hatte z.B. um die 30 Stockwerke und unser Zimmer war im 20. Stock (also im amerikanischen 22. Stock, aber es gab kein 13. Stockwerk – worüber ich mich immer noch totlachen könnte – also war es letztendlich der 20. Stock). Das ist schon recht weit oben und normaler Weise ist mir das nicht so recht (ich hab ein bisschen Höhenangst). Wenn’s außenrum aber noch höher geht, dann ist das gar nicht mehr so schlimm. Alles eine Frage der Relation.

Natürlich war ein wichtiger Punkt auf unserer Sightseeingliste, uns die Skyline von Manhattan von oben anzuschauen. Das sollte meiner Meinung nach wirklich jeder Mal in NYC gemacht haben. Natürlich fällt einem dabei als erstes das Empire State Building ein, …

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…aber es gibt dafür noch eine weitere tolle Möglichkeit: das Top of the Rock im Rockefeller Center.

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Beide Aussichtsmöglichkeiten sind lohnenswert und ich hätte auf keiner der beiden Verzichten wollen. Sie haben beide ihre Vorteile: Vom Empire State Building aus hat man z.B. einen ungehinderten Blick auf die Skyline von Lower Manhatten, von Top of the Rocks aus sieht man das Empire State Building und relativ ungehindert auf den Central Park. Beide waren in unserem New York Pass dabei, sodass wir uns auch gar nicht entscheiden mussten.

Das Empire State Building stand als erstes auf unserer Liste. Leider war es an diesem Tag recht bewölkt und diesig, sodass wir keine ganz klare Sicht hatten. Wir waren trotzdem begeistert. Ich will mir gar nicht ausmahlen, wie toll das an einem wolkenlosen, klaren Tag sein muss, denn dann müsste ich wahrscheinlich doch nochmal hoch. Zwinkerndes Smiley
Wir sind außerdem “nur” bis zum Main Deck im 86. Stock gefahren, da nur dafür die Tickets im New York Pass dabei waren. Es gibt dann noch das Top Deck im 102. Stock, was nochmals extra Eintritt gekostet hätte (und auch da weiß man, wie man den Touris das Geld aus der Tasche zieht: Ticket fürs Main Deck = $25, Ticket für Main + Top Deck = $42 – ist das euer Ernst???). Aber auch vom 86. Stock war die Aussicht toll.

Wenn man gen Norden schaut, blickt man sozusagen auf die nördliche Skyline und sieht dahinter den Central Park.

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Das Empire State Building ist sozusagen fast der südliche Abschluss dieser nördlichen Skyline, denn südlich davon erstrecken sich zunächst die Stadtteile Greenwich Village, East Village, Soho, etc., wo die Gebäude nicht so hoch sind. Erst in Lower Manhattan gehen die Wolkenkratzer weiter.
Blickt man ein Stück nach Osten, dann bekommt man eine bessere Sicht auf das Chrysler Building, den East River und sieht im Hintergrund auf Queens.

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Wenn man etwas weiter in die Tiefe schaut, sieht das so aus.

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Wenn man sich weiter in Richtung Süden dreht blickt man unter anderem auf den Madison Square Park, das Flatiron Building das East Village und kann im Hintergrund die Manhattan Bridge erkennen, die über den East River nach Brooklyn führt.

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Richtet man den Blicke direkt nach Süden, hat man ungehinderte Sicht auf Lower Manhatten, da es – wie oben schon erwähnt – “dazwischen” keine Wolkenkratzer gibt. Auf der rechten Seite sieht man den Hudson River (wo es 2009 diese spektakuläre Flugzeug-Notlandung gab), an dessen anderem Ufer Jersey City liegt (da ist man also schon nicht mehr in New York).

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Das höchste Gebäude, das ihr dort seht, ist der noch im Bau befindliche Freedom Tower, der zumindest in Sachen Dachhöhe (also ohne Spitze), etwa genauso hoch sein wird, wie es die Twin Tower waren. Wenn man noch die Bilder im Kopf hat, wie dominant diese beiden Türme die Skyline geprägt haben, dann bekommt man jetzt einen ungefähren Eindruck, wie wahnsinnig hoch sie wirklich waren (das ganze wird einem noch klarer, wenn man durch Lower Manhattan läuft).

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Man kann von hier aus auch Liberty und Ellis Island sehen, die in der Upper New York Bay liegen.

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Auch hier nochmal ein Blick in die Tiefe.

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Wenn man in Richtung Westen in die Tiefe blickt, sieht man den Broadway, der vor dem Kaufhaus Macy’s entlangläuft.

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Macy’s ist das größte Kaufhaus der Welt und erstreckt sich mehrere Stockwerke hoch über einen ganzen Block. Da drinnen kann man sich sehr leicht verlaufen. Zwinkerndes Smiley

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Wieder weiter in Richtung Norden blickt man dann auf die Hochhäuser rund um den Times Square…

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… und dann sieht man wieder den Central Park.

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Na, was sagt ihr dazu? Ist doch atemberaubend, oder?

Wenn man dann Top of the Rocks besucht, dann ist natürlich der Blick auf das Empire State Building das beliebteste Fotografie-Objekt, v.a. da man dann auch endlich ein Bild von sich selbst mit Empire State Building im Hintergrund machen kann.

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Das Top of the Rock ist in einem der Gebäude des Rockefeller Centers, in dem unten auch die NBC Studios sind.

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Etwas unheimlich war es mir dort oben, da es keine Brüstung in Form von Gittern, sondern nur als Glasfront gab, und die Mauerbrüstung auch nicht so hoch war. Um gute Fotos zu machen, musste ich mich immer ganz nah an die Schlitze zwischen den Scheiben stellen, wobei es mir am Anfang sehr unwohl war.

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Aber was tut man nicht alles für schöne Bilder?

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Man hat von hier aus wirklich einen tollen Blick auf den Central Park und wird sich so viel besser dessen Größe bewusst.

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Und dann ergötzt man sich am Blick aufs Empire State Building. Zwinkerndes Smiley

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Und blickt auch auf den Times Square (so gut das eben geht).

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Wenn man dann genug Manhattan von oben gesehen hat, dann kann man sich ja die Skyline noch “von der Seite” aus anschauen, was für Lower Manhattan am besten geht.
Z.B. von der Manhatten Bridge aus…

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…oder von Brooklyn,…

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… von Liberty Island…

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… oder vom Boot aus.

Natürlich ist es dann nochmal eine Steigerung, wenn man die Skyline in der Dämmerung/bei Dunkelheit sieht, wenn alles erleuchtet ist.

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Das Empire State Building wird übrigens in unterschiedlichen Farben beleuchtet: Weiß ist die Standardfarbe, und daneben gibt es noch weitere Beleuchtungsfarben in Abhängigkeit von Feier-, Fest- und Gedenktagen (nicht nur amerikanische, mehr Infos hier). Als wir dort waren, war es z.B. für 3 Tage grün beleuchtet, da am 19. August das Ende des Fastenmonats Ramadan war. Eine schöne Sachen, finde ich.

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So, ich hoffe, ihr habt alle einen guten Überblick von New York bekommen.

Was beeindruckt euch am meisten an NYC? Ist es die Skyline oder etwas anderes?

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