Schneller und weiter

Wie versprochen kommt hier das erste wöchentliche Update zu meinem Training für die 10 km beim Stuttgarter Zeitung-Lauf.

Diese Woche war wirklich eine gute Woche! Smiley
Ich glaube, dass das wunderschöne Wetter einen entscheidenden Einfluss darauf hatte, da ich mich dadurch noch mehr gefreut hatte, wenn ich noch nach draußen bin. Außerdem trägt gutes Wetter immer signifikant zu einem generellen Wohlbefinden bei. Aber vom Wetter mal abgesehen muss ich auch sagen, dass ich mit den ausgewählten Trainingsplan wirklich gut zurechtkomme und die Einheiten gut in meinen Tagesablauf integrieren kann, ohne dass es in Stress ausartet. Ich merke auch, wie mich der Trainingsplan motiviert, noch ein bisschen mehr zu geben als ich dies ohne einen Trainingsplan vielleicht getan hätte. Auch wenn ich Trainingseinheiten hin- und hertausche, so steht doch fest, was ich mit Blick auf mein Ziel zu tun habe. Das finde ich so toll an Plänen: Sie lassen weniger Ausreden zu und man muss sich auch nicht ständig überlegen “Hmmm, was mache ich denn heute im Training?”.

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Diese Woche habe ich das erste Mal einen Tempolauf gemacht. Den ersten habe ich ja aufgrund der Magen-Darm-Infektion verpasst. Ich habe mich dazu entschieden, den Tempolauf auf dem Laufband im Fitnessstudio zu machen, damit ich die Geschwindigkeit besser beeinflussen kann. Es war wirklich super! Und die 7 km, die ich am Ende gelaufen bin, gingen ruckzuck vorbei. Bei der Gestaltung des Trainings habe ich mich an die Vorgaben aus dem Plan gehalten und mir im Vorfeld – na was wohl – einen Plan gemacht. Laut lachen Ich habe nun auch alle meine Laufbandtrainings (für den Tempolauf und für die normalen Läufe) in einem separaten Tabellenblatt eingefügt, sodass ihr sie euch anschauen könnt. Das Laufbandtraining ist eine willkommene Abwechslung zum Training draußen.

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Bei meinem normalen Lauf am Dienstag habe ich dann, ohne dass ich es bewusst vorhatte, meine Durchschnittsgeschwindigkeit um 0,6 km/h erhöht. Ich war völlig baff, als ich nach dem Lauf die Daten auf meiner Garmin-Uhr sah. Sieht so aus, als ob sich das Geschwindigkeitstraining auszahlt!

Seit Donnerstag betreibe ich das große Tauschen der Trainingseinheiten, teils aus Lust und Laune, teils durch die Pläne, die wir für das Osterwochenende hatten.
Daher bin ich schon am Donnerstag zu meinem langen Lauf gestartet. Ich war dieses Mal nicht mehr so aufgeregt wie in der Vorwoche, hatte aber trotzdem Respekt vor der Distanz. Das hatte auch einen ganz einfachen Grund: Ich bin noch nie zuvor so weit gelaufen (wie schon gesagt, bin ich in der Vergangenheit zwar oft, aber nie besonders lang gelaufen). Und irgendwie habe ich die Distanz dann auch geschafft, ohne am Ende auf allen Vieren nach Hause kriechen zu müssen. Zwinkerndes Smiley Auch wenn ich nach den 9,6 km nicht ganz so euphorisch war wie nach den 8 km (war ja auch nicht der selbe Aha-Effekt), ist aber folgendes passiert: meine Einstellung zu Laufdistanzen hat sich relativiert. Denn irgendwie waren die 9,6 km auch nicht so lang und ich habe sie gut gemeistert (auch wenn das natürlich noch Optimierungspotenzial hat). Und wenn knapp 10 km nicht so lang sind, dann sind irgendwann auch 15 oder 20 km nicht so lang. Man muss sich nur Schritt für Schritt ranarbeiten.
Am Freitag habe ich das Feiertagsprogramm im Fitnessstudio genutzt und bin zum Body Pump plus Laufbandtraining. Same old, same old. Am Samstag war Trainingspause. Dafür haben wir erfolgreich unsere neue Küche bei Ikea bestellt und sonst noch einiges erledigt. Ich war viel auf den Beinen und abends haben mir die Füße wehgetan – die sind echt gar nichts gewöhnt. Zwinkerndes Smiley
Und am Sonntag habe ich einen Trainingstausch mit der Folgewoche gemacht. Bislang hatte ich ja nur innerhalb einer Woche getauscht, aber ich hatte keine Lust auf eine längere Trainingseinheit (es wären eine normaler Lauf und Krafttraining angestanden). Da hat mir das Intervalltraining vom Montag aus der Folgewoche (also von heute) viel eher zugesagt. Gesagt, getan – und auch hier wieder mit einem Trainingsfortschritt. Denn ich bin die 400 m-Intervalle im Schnitt 6 Sekunden schneller gelaufen als bei meinem letzten Intervalltraining. Und auch hier, ohne dass ich dies bewusst gesteuert hatte. Es ist wirklich schön zu sehen, dass sich das Training auszahlt und ich Fortschritte verzeichnen kann. Smiley

Auf die aktuelle Trainingswoche freue ich mich besonders, denn am Samstag steht mein erster 10 km-Lauf bei einer Laufveranstaltung an!
In diesem Sinne starte ich wieder motiviert in die neue Trainingswoche (die erste Trainingseinheit habe ich schon hinter mir)!

Wünsche euch noch einen schönen, sonnigen Abend!

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