Ein Festtagsgericht in 3 Teilen

Als ich mich im August dazu entschieden habe, einer vegetarischen Ernährungsweise zu folgen, da wusste ich, dass es Situationen geben würde, in denen ich bestimmte Fleischgerichte vermissen würde.
Weniger um des Fleisches Willen, sondern wegen des bestimmten Geschmackes eines Gerichts.
Ich wusste auch, dass ich spätestens, wenn der Sommer vorbei und es draußen kühler werden würde, in eine solche Situation kommen würde.

Denn sobald die heißen Tage vorbei sind, bekomme ich Lust auf diese herzhaften, wunderbar gewürzten klassischen Gerichte, wie z.B. Rouladen mit Rotkraut und Kartoffelbrei.
Rotkraut hat dabei einen besonders hohen Stellenwert bei mir, da es für mich immer eine festliche Note hat. Und Gott sei Dank ist Rotkraut ja schon vegetarisch (vorausgesetzt man lässt das Gänseschmalz weg)! Genauso wie Kartoffelbrei, Klöße oder Nudeln.
Nein, darum habe ich mir keine Sorgen gemacht.

Ich habe mich eher gewundert, ob ich einen adäquaten Ersatz für die Rouladen und die wunderbare Soße, die man beim Rouladenkochen bekommt, finde.
Gerade bei einer klassischen “Braten”-Soße war ich immer davon überzeugt, dass man für eine gute Soße eben auch einen guten Fond braucht, denn dieser macht ja den Geschmack der Soße aus. Daher hatte ich mir auch nie Gedanken gemacht, wie ich eine gute Soße auf vegetarischer Basis machen könnte, denn wenn mir der Fond gefehlt hat, habe ich entweder einen aus dem Glas genommen oder ein Soßenpäckchen aufgemacht. Aber diese Zeiten sind natürlich vorbei.

Auch wenn ich wusste, dass ich durch meinen Entschluss, Vegetarier zu werden, in solchen Situationen auf neue Herausforderungen stoßen würde, habe ich mich nicht davon abschrecken lassen.
Mittlerweile weiß ich nämlich auch, dass man trotz des Verzichts auf Fleisch, Fisch & Co. geschmacklich auf gar nichts verzichten muss.
Man muss nur ab und an umdenken und sich einen “Ersatz” für Altbekanntes suchen.

Und genau diesen Ersatz habe ich gefunden: Einen wunderbar leckeren falschen “Hackbraten” auf Linsenbasis und eine vegetarische “Braten”-Soße, die ich am liebsten pur getrunken hätte.
Zusammen mit dem altbekannten, aber selber gemachten Apfel-Rotkraut weiß ich, dass ich auch an Festtagen auf nichts verzichten muss. Smiley

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In den kommenden Posts werde ich euch die einzelnen Rezepte vorstellen:

[Die Links zu den Rezepten werde ich an dieser Stelle auch einfügen.]
 
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Ob Vegetarier oder nicht, Nachkochen wird wie immer wärmstens empfohlen. Zwinkerndes Smiley

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