Es wird erst schlimmer, bevor es besser wird

Ich glaube, das ist ein Grundgesetz für Renovierungen. Ist ja aber auch ganz selbstverständlich, da man in der Regel etwas Bestehendes auseinandernimmt und neu macht. Nur der Ausmaß des Schlimmen kann erheblich variieren.

Am Freitag hatten wir einen Stand erreicht, mit dem ich problemlos ein paar Tage hätte leben können. Die alte Küche wurde abgeholt (wenn auch mit 1,5 Stunden Verspätung…. da muss man nichts zu sagen), die Kücheninhalte waren einigermaßen gut verstaut und die Interimsküche war eingerichtet. Das Chaos war überschaubar und kontrollierbar.

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Da wir am Freitag nichts mehr groß machen konnten, da erst am Samstag der Elektriker kam, haben wir sogar schon ein paar Wand-/Hängeschränke aufgebaut.
Ein Tacker eignet sich wunderbar, um Rückwände hinzumachen. Viel besser als dies blöden kleinen Nägel. Der Tacker ist mein Freund. Smiley

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Bis dahin war noch alles gut….

Am Samstag wurde es dann schlimmer und v.a. dreckiger. Da wir in der alten Küche auf Höhe der Arbeitsplatte keine Steckdosen hatten (völlig unbegreiflich) und wir uns nur mit einer Mehrfachsteckdose behelfen mussten, wollten wir unbedingt neue Steckdosen verlegt haben. Ich habe mir das ganz easy vorgestellt: ein bisschen Kabelschlitze klopfen und Steckdosen ausbohren kann ja nicht so schlimm und v.a. nicht so dreckig werden, oder???? Jaja, was war ich doch naiv!!! Es ist echt unvorstellbar, welche Mengen an Staub dabei entstehen und wo die sich überall festsetzen!!!! Da unsere Küche zum Wohnzimmer hin offen ist, wurde da natürlich auch alles dreckig. Und aus dem ertragbaren Chaos wurde gestern ein vorübergehend unerträglich dreckiges Chaos.

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Irgendwo zwischendrin war auch die Katze.
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Zwischendurch sah es dann mal so aus (und das war schon einer der besseren Zustände):
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Aber dafür haben wir jetzt neu gelegte Kabel für neue Steckdosen!!!

Gestern Abend haben wir dann mal den ersten groben Dreck entfernt, den Boden und die Möbel soweit wir hinkamen feucht gewischt, aber das ist wie ein Kampf gegen Windmühlen. Der einzig “normale” Raum, den wir gestern noch hatten, war das Schlafzimmer – und das war auch die einzige Rückzugsmöglichkeit. Heute Morgen das gleiche Spiel: Putzen, putzen, putzen. Aber so nach und nach wird es besser. Dreck bekommt man immer weg. Sogar die Orchideen haben eine Dusche bekommen.

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Heute haben wir noch etwas gegipst und die Seite der Eingangstür tapeziert. Sonntags geht nicht mehr, da man ja nicht so viel Lärm machen sollte. Außerdem stand beim meinem Freund noch ein Fußballspiel an und ich habe die Gelegenheit genutzt, eine 8 km-Runde zu laufen.

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Morgen wird diese Wand noch gestrichen (die anderen Wände bleiben so verschandelt, da sie komplett mit Küchenschränken und Wandpaneel verkleidet sind). Und dann, ja, und dann können wir endlich anfangen, die Küche aufzustellen. Die ersten 5 Wand-/Hängeschränke und der Spülen-Unterschrank für die Spülen-Herd-Seite sind ja schon zusammengebaut. Da können wir gleich loslegen. Das wird bestimmt noch ein Spaß. Zwinkerndes Smiley

Was habt denn ihr so über das lange Wochenende gemacht?

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