Hot Detox Yoga im Mama Spa

Ja, ihr seht richtig: Heut gibt es schon wieder was Neues von mir, denn ich möchte euch kurz vom Hot Detox Yoga im Mama Spa berichten, wo ich gestern das erste Mal war.

yogalove4 
Yogaraum im Yogalove – Mama Spa (Quelle)

Ich habe ja schon ein Mal mit heißem Yoga geflirtet, als ich Anfang des Jahres im Mama Spa Bikram Yoga gemacht habe. Leider war das kein permanenter Kurs und einige der geplanten Termine sind auch teilweise kurzfristig ausgefallen, sodass ich nicht nochmal hingehen konnte. Ich fand das wirklich schade, da es mir total gut gefallen hat. Es war sehr anstrengend, aber ich habe mich bei der hohen Temperatur sehr wohl gefühlt – obwohl ich das ja z.B. beim Laufen gar nicht mag.

Als ich beim Yogatag im Mama Spa war und den neuen Kursplan angeschaut habe, habe ich mich daher sehr gefreut, als ich dort das Hot Detox Yoga entdeckt habe. Der Kurs wird wie folgt beschrieben:

Hot Detox Yoga findet bei einer Raumtemperatur von 38° statt. Die Muskulatur ist schnell erwärmt und ermöglicht so ein intensiveres Eintauchen in die Asanas und Dehnübungen.
Die Yogapraxis bei hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit erhöht die Fettverbrennung und unterstützt die Organe bei der Entgiftung – Körper und Geist werden erfrischt, verjüngt und mit neuer Energie aufgeladen.

Da es kein Bikram Yoga ist muss also nicht die vorgeschriebene Asana-Sequenz gemacht werden. Da ich außerdem die Lehrerin noch nicht kannte, wusste ich gestern also nicht so ganz genau, was auf mich zukommt. Aber ich dachte mir, dass es auf jeden Fall einen Versuch wert ist – alleine schon wegen der molligen Temperaturen!

Als ich dann im Yogalove angekommen war und in den aufgeheizten Übungsraum gegangen bin, habe ich mich sofort wieder sehr wohl gefühlt. Die Atmosphäre ist im Mama Spa allgemein immer sehr angenehm, sodass man auch als Neuling (entweder als Mama-Spa- oder Yoga-Neuling) keine Scheu haben muss. Ich kann nur jedem raten, vor einem neuen Kurs oder speziell als Anfänger immer ein paar Worte mit dem Lehrer zu wechseln und z.B. darauf hinzuweisen, wenn man irgendwelche körperlichen Probleme oder Einschränkungen hat. Ein guter Yogalehrer wird das im Hinterkopf behalten und bei Bedarf in der Stunde entsprechende Hinweise geben.
Begonnen haben wir die Stunde mit Atem- und sanften Aufwärmübungen, um den Körper zu mobilisieren und an die Temperaturen zu gewöhnen. Danach haben wir einige Sonnengruß-Variationen gemacht und sind dann zu den Asanas der Stunde übergegangen. Diese waren nicht als Flow bzw. als Vinyasa aufgebaut, d.h. wir haben recht viel Zeit in jeder Asana verbracht, was auf Dauer ganz schön anstrengend wurde. Meine Beine haben auf jeden Fall gut gebrannt, nachdem ich für einige lange Atemzüge im Krieger III stand und mir der Schweiß das Gesicht runterlief. Die Stunde war um einiges entspannter als das Bikram Yoga, da wir nicht so viele Asanas gemacht haben und es einfach etwas behutsamer angegangen sind. Ohne die Hitze wäre es für mich eine sehr entspannende Yogastunde gewesen. Doch die Wärme hat ihren Beitrag dazu geleistet, dass ich heute Morgen meine Beine immer noch gespürt habe. Es war für mich eine sehr gute Ausgewogenheit zwischen der Anzahl an Asanas und der erhöhten Intensität durch die hohe Raumtemperatur.

Alles in Allem war es eine sehr schöne Yogastunde und ich kann jedem, der im Raum Stuttgart wohnt, nur raten, es mal auszuprobieren!

Written By
More from Julia

Unsere Hochzeit – Teil 5: Die Musik

Musik ist mir wirklich sehr wichtig und sie ist ein wichtiger Bestandteil...
Weiterlesen

8 Comments

  • Das klingt super spannend! 🙂 Von Yoga bei erhöhter Raumtemperatur hab ich noch nie was gehört… der Nachteil wenn man in der Kleinstadt lebt 😉

  • Klingt total spannend! Ich habe aber Zweifel, ob mein Kreislauf da mitmachen würde. Immerhin bricht bei mir schon nach den 3 Runden Sonnengruß immer schon der Schweiß aus. Wie soll das dann bei Hitze werden?!
    Wir schließen immer mit Meditation und Entspannung, wie habt ihr die Hot Yoga Stunde beendet?

  • Ha, da habe ich wirklich nicht drüber geschrieben! Für mich gehört Shavasana so selbstverständlich zur Yogapraxis, dass ich das gar nicht explizit erwähnt habe.
    Wir haben dabei eine geführt Meditation gemacht und es war sehr entspannend.

  •  Ah okay 🙂 Für mich ist das auch selbstverständlich, aber ich dachte bei der Hitze… 😀 erstaunlich, dass es entspannend war – wobei, vermutlich ist es so wie immer bei körperlicher Anstrengung, wenn sie nachlässt entspannt man – egal bei welcher Temperatur.

  • Klingt nach einer sehr schönen Stunde. Ich kenne nur Bikram Yoga und bin immer wieder restlos von der Wärme begeistert. Aber klar, das ist schon sehr strukturiert. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.