Natürlich schön

Neben Ernährung und Sport habe ich noch eine weitere Leidenschaft, die ich aber noch nie explizit auf diesem Blog thematisiert habe:
Ich bin ein totaler Kosmetik-Junkie.
Ich mag es, mich zu schminken, neue Looks und Produkte auszuprobieren oder zuhause eine Wellness-Session mit Gesichtsmaske und Fußbad einzulegen.

Und manch einer würde sagen, ich hätte ein Nagellack-Problem. Das sehe ich natürlich ganz anders.
Auch wenn es im Farbspektrum nur wenige Farben gibt, die ich noch nicht in einer Nagellack-Variante habe.

(Ja, die beiden Kisten sind fast voll. Ja, ich habe einige Nagellacke, die ich bislang nur ein Mal getragen habe. Und NEIN, ich werde nicht aufhören, neue Nagellacke zu kaufen Zwinkerndes Smiley)

Je mehr ich mich jedoch mit Themen wie z.B. einer gesunden Ernährung beschäftige, mir also Gedanken mache, was IN meinen Körper kommt, desto mehr mache ich mir auch Gedanken, was AUF meinen Körper kommt.
Unsere Haut ist das größte und funktionell vielseitigste Organ des Körpers.
Die Fläche beträgt eineinhalb bis zwei Quadratmeter (Quelle) und sie kann bis zu 14 kg (!) wiegen (Quelle).
Die Haut schützt uns z.B. vor dem Eindringen von Krankheitserregern und bis zu einem gewissen Grad vor UV-Strahlung, sie dient der Regulierung des Wärmehaushalts und ist vielseitiges Sinnesorgan.
Und natürlich nehmen wir über unsere Haut auch viele Stoffe auf.

Wenn mir also nicht egal ist, ob ich künstliche oder möglicherweise krankheitserregende Dinge esse, weil es für meine Gesundheit relevant ist, so sollte ich mir auch mal anschauen, was ich denn so alles an Gesicht-/Körperpflege, Kosmetik- und Stylingprodukten verwende, deren Inhaltsstoffe auch in meinen Körper eindringen.
Das Ganze entwickelt sich zunehmend zu einer ganzheitlichen gesunden Lebensweise, die weder was mit extremem Idealismus, noch mit dem Verurteilen anderer für ihre Lebensweise zu tun hat.

Ich gebe aber auch offen zu, dass es wahrscheinlich auch der Bereich sein wird, bei dem ich am wenigsten konsequent sein werde.
Das hat unter anderem folgende Gründe:

  • Nagellack wird immer was Künstliches bleiben, auch wenn man Nagellacke nimmt, die bestimmte Stoffe nicht beinhalten (wie z.B. Formaldehyd).
  • Ich habe aktuell einfach schon ziemlich viele “konventionelle” Produkte, die ich bestimmt nicht alle wegwerfen werde. Ich werde erst einmal aufbrauchen, was ich habe.
  • Haare aufzuhellen, so wie das bei meinen Strähnchen gemacht wird, geht wirksam auch nur mit Chemie (irgendwie muss man die Farbpigmente aus dem Haar bekommen).
  • Wenn ich Make-Up trage, dann möchte ich auch, dass es eine bestimmte Tragedauer hat.
    Sollten meine Ansprüche von einem Naturkosmetikprodukt erfüllt werden, dann werde ich das verwenden. Wenn das aber nicht der Fall sein sollte, dann werde ich ein konventionelles Produkt nehmen.
  • Für manche Produkte gibt es aber auch einfach kein äquivalentes Naturkosmetikprodukt.
    Ein Beispiel ist hier z.B. wasserfeste Wimperntusche, welche es nicht als Naturkosmetikprodukt gibt.

Trotzdem möchte ich versuchen, einiges umzustellen.
Das ist mittlerweile auch gar nicht mehr so schwer, denn in den letzten Jahren hat sich in der Naturkosmetikbranche so viel getan!!!
Naturkosmetik ist in fast jedem Drogeriemarkt und Kaufhaus verfügbar. Es gibt günstige Marken, wie z.B. Alverde, und teurere, wie z.B. Dr. Hauschka. Das Produktspektrum beinhaltet u.a. Körperpflege, Haarpflege, Kosmetik, Mundhygiene und Sonnenschutzmittel.
Neben den “fertigen” Produkten gibt es aber auch noch vieles, dass man zuhause ohne viel Aufwand selber machen kann (zum Einsatz kommen dann v.a. Lebensmittel).

In den folgenden Posts in dieser Reihe werde ich euch Naturkosmetikprodukte vorstellen, die in meinem Bad bereits eingezogen sind, und auch Rezepte für selbstgemachte natürliche Pflegeprodukte vorstellen.
Los geht es schon im nächsten Post. Smiley

Ich möchte an dieser Stelle auch auf mein Projekt “Grüner Haushalt” verweisen, das sich meiner Meinung nach gut als weiterer Aspekt in einen “grünen” und gesunden Lebensstil einreiht.

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