Paprika-BBQ-Sauce

Ich finde Grillen ja total super, vor allem seitdem wir unseren eigenen Grill haben!
Mit einem Gasgrill ist man außerdem sehr flexibel. Wir können auch mal ganz spontan oder sogar wenn es regnet (Grill steht auf dem Balkon) den Grill anwerfen.
Bislang habe ich diese etwas kostspielige Anschaffung jedenfalls nicht bereut.

Eine entscheidende Zutat beim Grillen sind Grillsaucen.
Die kann man ganz unterschiedlich einsetzen: zum Marinieren, zum Einstreichen auf dem Grill oder zum Eintunken beim Essen.
Die Auswahl an Grillsaucen im Supermarkt ist ja mittlerweile riesig. Von klassischen bis exotischen Geschmacksvarianten ist alles dabei – und jedes Jahr kommt etwas Neues raus.
Problematisch an Grillsaucen jeglicher Art sind für mich aber die Inhaltsstoffe, denn

  1. sie enthalten sehr viel Zucker (teilweise 20 g auf 100 ml!!!!) oder künstliche Süßstoffe,
  2. sie enthalten oft Zwiebeln, was bei uns problematisch ist, da meine bessere Hälfte Zwiebeln nicht so gut verträgt,
  3. die zugesetzten Aromen sind, auch wenn als natürlich deklariert, häufig fragwürdig .

Was macht man also, wenn man keine Grillsoße kaufen möchte???
Na klar: Selbermachen. Smiley

Und auch hier gilt wieder die Devise: wenig Aufwand und viele Variationsmöglichkeiten.
Die Basis der meisten Grillsoßen sind Tomaten, Essig und ein Zucker bzw. ein alternatives Süßungsmittel.
Das hat man zuhause in der Regel vorrätig.
Und dann sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt! Smiley

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Paprika-BBQ-Sauce
Für 1 großes Einmachglas, ca. 600 ml
Basierend auf der Homemade BBQ Sauce gefunden auf ohsheglows.com

Zutaten:

  • 1 El Olivenöl
  • 1 grüne Paprika
  • 1 rote Paprika
  • 1 Tl Knoblauchpulver (oder frischen Knoblauch, aber ich hatte keinen zur Hand)
  • 1 El Tomatenmark
  • 2 Dosen Pizzatomaten
  • 3 El Melasse
  • 1/3 Becher Weißweinessig
  • 1 El Apfelessig
  • Salz
  • Chilipulver
  • Pfeffer
  • 1-2 El Zucker
  • 1 El Hefeflocken (optional)
  • 1 El Senf

Zubereitung:

  1. In einem mittelgroßen Topf das Öl heiß werden lassen.
  2. Währenddessen die Paprika in kleine Würfel schneiden.
  3. Wenn das Öl heiß ist, die Paprika in den Topf geben und bei mittlerer Hitze anbraten.
  4. Das Knoblauchpulver auf die Paprika streuen und weiter anbraten.
    Wer frischen Knoblauch verwendet, der würfelt diesen fein und gibt in einige Minuten nach den Paprikawürfeln in den Topf (nicht zu früh reintun, sonst verbrennt er).
  5. Wenn die Paprika weich sind, das Tomatenmark in den Topf geben, mit den Paprikawürfeln vermischen und etwas anrösten. Das gibt ein tolles Aroma!
  6. Anschließen alle weiteren Zutaten in den Topf geben und nach Belieben würzen.
    Beim Würzen zunächst vorsichtig sein. Da die Sauce einkocht, verstärkt sich die Würze.
  7. Nun lässt man das Ganze ca. 45 Minuten bei mittlerer Hitze und OHNE Deckel kochen, damit die Flüssigkeit verdampfen kann und die Sauce einkocht.
  8. Wenn die Sauce die gewünschte Konsistenz erreicht hat, ggf. nochmals nachwürzen und/oder Essig bzw. Zucker hinzugeben.
  9. Nochmals ein paar Minuten kochen.
  10. Wer die Sauce stückig mag, der ist jetzt fertig. Man kann sie aber auch teilweise oder komplett pürieren.
    Ich habe die Hälfte der Sauce püriert.
  11. Die Sauce in ein großes Einmachglas füllen und nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren.

Mmmh, die Sauce ist wirklich sehr lecker. Smiley
Wie ihr seht, habe ich auf die gesamte Menge der Sauce – ca. 600 ml – nur max. 2 El Zucker verwendet, was ca. 30 g entsprechen. Auf 100 ml sind das also nur 5 g anstatt 20 g!!!
Und ich hatte nicht das Bedürfnis, mehr Zucker hinzuzufügen.

Eine selbergemachte Grillsauce ist auch ein tolles Mitbringsel, wenn man auf einer Grillparty eingeladen ist.

Ich habe natürlich gleich überlegt, was man denn sonst noch in die Sauce machen könnte.
Lecker wären bestimmt

  • Mais
  • Oliven
  • Zucchini
  • Auberginen
  • Ananas
  • Mango

Und mit den Gewürzen kann man auch noch spielen:

  • Curry
  • Kreuzkümmel
  • getrocknete Kräuter
  • Tabasco
  • Zimt

Beim nächsten Mal werde ich wohl nur die halbe Menge machen, also nur 1 Dose Tomaten verwenden.
So kann ich mehrere Varianten ausprobieren und habe nicht jedes Mal ein so große Menge.

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